Renault Emblème: Kombination von batterieelektrischem Antrieb und Brennstoffzelle

Kurzmeldung. Große Batterien sind teuer, werden im Alltag aber selten benötigt. Renault glaubt daher weiter an eine Chance für die Brennstoffzelle.

SP-X/Köln. Die Studie eines Familien-Stromers mit Brennstoffzelle für die Ferienfahrt stellt Renault auf dem Pariser Autosalon vor. Das Crossover-Konzept Emblème soll im Alltag mit Strom aus seiner 40 kWh großen Lithium-Ionen-Batterie fahren. Der relativ kleine Speicher ist für mehrere hundert Kilometer Fahrt gut.

Eine Besonderheit ist die Kombination von batterieelektrischem Antrieb und Brennstoffzelle.
Eine Besonderheit ist die Kombination von batterieelektrischem Antrieb und Brennstoffzelle. Foto: Renault

Distanzen bis zu 1.000 Kilometern

Auf längeren Strecken kommt mit einer Wasserstoff-Brennstoffzelle eine weitere Energiequelle für den der 160 kW/218 PS starken Antrieb hinzu; insgesamt 2,8 Kilogramm des Gases passen an Bord. So sollen Distanzen bis zu 1.000 Kilometern am Stück mit nur geringen Pausenzeiten zurückgelegt werden können – Renault rechnet mit zwei fünfminütigen Tankpausen an Stelle längerer Ladestopps.

Angaben zu einer Serienumsetzung mach Renault nicht. Die Franzosen setzen bislang vor allem bei Nutzfahrzeugen auf die Brennstoffzelle, im Pkw ist die Technik bislang nicht verfügbar.

Dieser Beitrag stammt von Holger Holzer, Redakteur für das Redaktionsbüro SPS Spotpress Services GmbH.

 

 

 

 

 

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Bruno Bissig
ist der Gründer und Chefredakteur von CARPIXX. Seit über 14 Jahren beobachtet und analysiert er den Schweizer Automobilmarkt direkt aus Zug. Als leidenschaftlicher Kenner der Branche hat er über 2.500 Beiträge veröffentlicht und sich auf die Kuratierung und Einordnung globaler Trends für die Schweizer Community spezialisiert. Sein Fokus liegt darauf, technologische Innovationen und Marktentwicklungen verständlich und praxisnah für Enthusiasten aufzubereiten.