Slate Elektro-Pick-up: Das radikal reduzierte E-Nutzfahrzeug im Check
Der neue Slate Elektro-Pick-up soll als erschwingliches Volksauto für die Massen das E-Zeitalter revolutionieren. Die von Jeff Bezos unterstützte US-Elektromarke bietet den 4,40 Meter langen Zweisitzer in den USA zu einem Einstiegspreis von rund 25’000 Dollar (ca. CHF 20’500) an, während die fünfsitzige SUV-Variante bei rund 26’350 Euro startet. Technisch verfügt der Pick-up über einen 135 kW (184 PS) starken Heckmotor, beschleunigt in acht Sekunden auf 100 km/h und erreicht dank einer 65-kWh-Batterie eine Reichweite von bis zu 329 Kilometern. Das radikal minimalistische Konzept verzichtet auf Extras und liefert alle Fahrzeuge unlackiert im Standardfarbton „Slate Grey“ aus, was dem Hersteller bereits über 180’000 Vorbestellungen vor dem anstehenden Auslieferungsstart einbrachte.
SP-X/Los Angeles. Die US-Elektromarke Slate, hinter der unter anderem Jeff Bezos steht, hat die Preise für ihr erstes Modell genannt. Der 2025 vorgestellte Elektro-Pick-up soll in den USA rund 25.000 Dollar (ca. CHF 20’500 / 22.000 EUR) kosten. Die SUV-Variante mit fünf Sitzplätzen startet bei umgerechnet rund CHF 24’300 / 26.350 Euro. Die Auslieferung erster Fahrzeuge soll noch in diesem Jahr beginnen. Nach Angaben des Herstellers liegen mehr als 180.000 Vorbestellungen vor.
Reichweite von bis zu 329 Kilometer
Beim Slate Pick-up handelt es sich um einen 4,40 Meter langen Zweisitzer, der von einem 135 kW/184 PS starken Elektromotor an der Hinterachse angetrieben wird. Den Sprint auf 100 km/h absolviert der Zweitürer in rund acht Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei etwa 145 km/h. Die 65-kWh-Batterie ermöglicht eine Reichweite von bis zu 329 Kilometern.
Das nackte Budget-Konzept: Wo beim E-Pickup gespart wird
Die technische Explosionszeichnung schlüsselt die kalkulierten Herstellungskosten des puristischen Elektro-Pickups (Ziel-Basispreis: 24’950 USD) transparent auf und macht die radikale Baukasten-Philosophie greifbar. Die Visualisierung zeigt deutlich, wo der Rotstift angesetzt werden kann und wo unverzichtbare Investitionen stecken:
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Die Sparfaktoren: Das spartanische Interieur ohne festes Infotainment (7–9 %) sowie das mechanisch einfache Fahrwerk ohne teure Elektronik-Dämpfer (6–8 %) halten die Einstiegshürde bewusst niedrig. Auch die unlackierten, direkt verschraubten Composite-Verbundplatten (8–10 %) senken die Produktionskomplexität drastisch.
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Die fixen Kostentreiber: Unangetastet bleiben die Sicherheitszelle samt Airbags (15–18 %) sowie das 63-kWh-LFP-Batteriepaket, das mit 30–35 % der Gesamtkosten das unangefochtene Kernstück des Fahrzeugs bildet.
Zusammen mit dem kompakten Heckmotor-Modul entsteht so ein extrem robustes, auf das Wesentliche reduziertes Nutzfahrzeug-Layout, dessen kalkulierte Materialkosten die wirtschaftliche Punktlandung des 25’000-Dollar-Trucks untermauern.
Unlackiert in der Standardfarbe „Slate Grey“
Slate positioniert den Pick-up als schlichtes Nutzfahrzeug. Alle Fahrzeuge verlassen unlackiert in der Standardfarbe „Slate Grey“ die Fabrik. Das Konzept erinnert an das zwischen 1908 und 1927 gebaute Model T, bei dem Ford auf weitgehend einheitlich konfigurierte Fahrzeuge setzte. Zeitweise gehörte dazu auch eine Lackierung ausschließlich in Schwarz. Immerhin bietet Slate optional farbenfrohe Folierungen an, die sich im Do-it-yourself-Verfahren aufbringen lassen.
Basisausstattung
Zur Basisausstattung gehören Stahlräder und mechanische Fensterheber. Bei der Sicherheitsausstattung zeigt sich der Newcomer großzügiger. Für den Pick-up sind sechs Airbags vorgesehen, die SUV-Version soll über acht verfügen. Serienmäßig an Bord sind außerdem ein Kollisionswarner, eine Rückfahrkamera, ESP, Traktionskontrolle sowie ein schlüsselloses Zugangssystem.
Häufig gestellte Fragen zum Slate Elektro-Pick-up