Schindelhauer Neo-Serie: Berliner Kultmarke revolutioniert den urbanen Raum mit leichten 20-Zoll-Kompakträdern

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Mit der neuen Schindelhauer Neo-Baureihe bricht die Berliner Premium-Fahrradmarke mit ihrer Tradition der klassischen 28-Zoll-Modelle und stößt in das wachsende Segment der kompakten Urban Bikes vor. Die neue, auf wendigen 20-Zoll-Rädern basierende Modellfamilie umfasst drei maßgeschneiderte Varianten für die Stadt: Das puristische Singlespeed-Modell Neo (ab ca. 2.000 Euro, 9,8 kg), das alltagstaugliche Neo Classic mit 8-Gang-Nabenschaltung (+500 Euro Aufpreis) sowie das smarte E-Bike Neo Electric mit Mahle-Heckmotor und Pinion-Getriebe für rund 4.400 Euro. Alle Varianten setzen konsequent auf den typisch wartungsarmen Riemenantrieb.

SP-X/Berlin. Bei Fahrrädern setzte die Berliner Marke Schindelhauer bislang vor allem auf klassische 28-Zoll-Modelle. Mit der neuen Neo-Baureihe schlagen die Hauptstädter nun einen deutlich kompakteren Weg ein. Die neue Modellfamilie basiert auf 20-Zoll-Rädern und umfasst drei Varianten für unterschiedliche Einsatzzwecke.

Ein Mann trägt das extrem leichte, weiße Schindelhauer Neo Singlespeed-Fahrrad mühelos an einer Hand eine urbane Betontreppe hinauf.
Schindelhauer hat sein Angebot nun auch auf das seit Jahren boomende Kompaktrad-Segment erweitert. Foto: Schindelhauer

Die Neo-Serie folgt der Schindelhauer-Designphilosophie

Den Einstieg markiert das rund 2.000 Euro teure Neo ohne Namenszusatz. Es folgt der typischen Schindelhauer-Designphilosophie mit klaren Linien und reduziertem Auftritt. Zur Ausstattung zählen Continental-Urban-Contact-Reifen auf Speichenrädern, hydraulische Scheibenbremsen sowie eine Singlespeed-Antriebseinheit mit wartungsarmem Riemenantrieb. Das Rücklicht ist in die Sattelstütze integriert, der Frontscheinwerfer dezent in der Gabel untergebracht. Ein gerader Lenker unterstreicht den sportlichen Charakter. Mit weniger als zehn Kilogramm fällt das Neo ungewöhnlich leicht aus. Der Rahmen ist ausschließlich in Weiß erhältlich, während die übrigen Komponenten kontrastierend in Schwarz gehalten sind. Optional stehen Frontkorb und Gepäckträger zur Wahl.

Freigestellte Studioansicht des minimalistischen Schindelhauer Neo Einstiegsmodells in Weiß mit tiefem Rahmen, sportlichem, geradem Lenker und schwarzem Riemenantrieb ohne Schutzbleche.
Für die sportlich-reduzierte Einstiegsversion bietet Schindelhauer keine Schutzbleche an. Foto: Schindelhauer

Schindelhauer Neo Classic

Für 500 Euro Aufpreis bietet Schindelhauer das Neo Classic an. Schutzbleche, eine Achtgang-Nabenschaltung mit Riemenantrieb sowie zahlreiche Anbauteile in Chrom oder poliertem Aluminium sorgen für einen klassischeren Auftritt. Als Rahmenfarben stehen Lila und Grau zur Wahl. Darüber hinaus bietet das Classic einen höheren und weiter nach vorn reichenden Vorbau für eine komfortablere Ausrichtung.

Seitenansicht des Schindelhauer Neo Classic in der Rahmenfarbe Lila mit silbernen Schutzblechen, höherem Komfort-Vorbau und Chrom-Komponenten.
Wer es etwas komfortabler und alltagstauglicher mag, sollte zum Neo Classic greifen. Foto: Schindelhauer

Schindelhauer Neo Electric mit Mahle-X30s-Nabenmotor

Das Neo Electric richtet sich an Nutzer mit elektrischem Unterstützungsbedarf. Es kombiniert ein Sechsgang-Getriebe von Pinion mit einem Mahle-X30s-Nabenmotor im Hinterrad. Die Energie liefert ein herausnehmbarer 171-Wh-Akku, der in einer Halterung am Unterrohr sitzt und optisch an einen Getränkehalter erinnert. Zur Ausstattung gehört zudem ein Zweibein-Mittelständer. Trotz Elektroantrieb bleibt das Mini-Bike mit rund 16 Kilogramm vergleichsweise leicht. Der Preis liegt bei rund 4.400 Euro.

Seitenansicht des silber-grauen E-Bikes Schindelhauer Neo Electric mit montiertem schwarzen Frontkorb, Schutzblechen und der flaschenähnlichen Akkuhalterung am Unterrohr.
Als dritte und teuerste Variante bietet Schindelhauer das Neo Electric mit Mahle-Heckmotor an. Foto: Schindelhauer
Modell Antrieb / Schaltung Besonderheiten Gewicht Preis (ca.)
Neo Singlespeed, Riemenantrieb Puristisch, ohne Schutzbleche, Rahmen nur in Weiß erhältlich 9,8 kg 2.000 Euro
Neo Classic Achtgang-Nabenschaltung, Riemenantrieb Schutzbleche, Chrom- und Aluminium-Anbauteile, Komfort-Vorbau keine Angabe 2.500 Euro
Neo Electric Sechsgang-Getriebe von Pinion + Mahle X30s Nabenmotor Elektrische Unterstützung, herausnehmbarer 171-Wh-Akku, Zweibein-Mittelständer 16 kg 4.400 Euro

Häufig gestellte Fragen zur Schindelhauer Neo-Serie

Welche Varianten umfasst die neue Schindelhauer Neo-Baureihe?
Die auf kompakten 20-Zoll-Rädern basierende Modellfamilie umfasst drei Ausführungen: das puristische Singlespeed-Basis-Modell Neo, das komfortablere und voll ausgestattete Neo Classic mit einer 8-Gang-Nabenschaltung sowie das urbane E-Bike Neo Electric. Alle Varianten verfügen über den markentypischen Riemenantrieb.
Wie schwer sind die Schindelhauer Neo Kompakträder?
Die Modelle zeichnen sich durch ein außergewöhnlich geringes Gewicht aus. Die puristische Einstiegsversion Neo ohne Gangschaltung wiegt schlanke 9,8 Kilogramm. Trotz des integrierten Motors und Akkus bleibt auch die motorisierte Variante Neo Electric mit rund 16 Kilogramm für ein E-Bike verhältnismäßig leicht.
Welche Motor- und Akkutechnik nutzt das Schindelhauer Neo Electric?
Das Schindelhauer Neo Electric kombiniert ein hochwertiges 6-Gang-Getriebe von Pinion mit einem Mahle-X30s-Nabenmotor im Hinterrad. Die Stromversorgung übernimmt ein herausnehmbarer 171-Wh-Akku, welcher in einer optisch unauffälligen Halterung am Unterrohr platziert ist, die stark an einen klassischen Getränkehalter erinnert.
 

 

 

 

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Bruno Bissig Gründer & Chefredaktor
ist der Gründer und Chefredakteur von CARPIXX. Seit über 14 Jahren beobachtet und analysiert er den Schweizer Automobilmarkt direkt aus Zug. Als leidenschaftlicher Kenner der Branche hat er über 2.500 Beiträge veröffentlicht und sich auf die Kuratierung und Einordnung globaler Trends für die Schweizer Community spezialisiert. Sein Fokus liegt darauf, technologische Innovationen und Marktentwicklungen verständlich und praxisnah für Enthusiasten aufzubereiten.