Skoda Epiq: Das neue Elektro-Einstiegs-SUV für unter 26.000 Euro

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Der Skoda Epiq ist das neue rein elektrische Einstiegsmodell im Segment der kompakten Elektro-SUVs. Basierend auf der MEB+-Plattform des Typs 400-Volt bietet der Stromer trotz kompakter Abmessungen ein überdurchschnittliches Platzangebot mit 475 Litern Kofferraumvolumen und einem zusätzlichen 25-Liter-Frunk. Der offizielle Marktstart in Deutschland ist für Ende September angesetzt, wobei das Basismodell Essence 35 zu einem Einstiegspreis von 25.900 Euro (Schweiz ab CHF 25’900.-) erhältlich sein wird.

SP-X/Zürich. Knapp drei Jahre nach der Vorstellung der ersten Studie für das neue kompakte SUV von Skoda legt die VW-Konzerntochter aus Mlada in einen großen Aufschlag für den Epiq hin. In den äußeren Maßen ähnelt das Auto sehr den Schwestern von VW und Seat, dem ID.Polo und dem Cupra Raval. Die Unterschiede liegen vor allem im Design und beim Platzangebot.

Die cleane, silberfarbene Karosserie-Seitenlinie des Skoda Epiq zur Veranschaulichung des kompakten SUV-Profils vor einem neutralen grauen Hintergrund.
Der Skoda Epiq wird ab Ende September auf dem deutschen Markt angeboten. Foto: Skoda

“Modern Solid”-Design

Auf das Design ist man bei Skoda besonders stolz. Der Epiq ist das erste Auto der Marke, das komplett im “Modern Solid”-Design gezeichnet wurde, das nach und nach in allen Skoda-Modellen umgesetzt werden soll. „Der Epiq ist unser erreichbarster Einstieg in die Elektromobilität – kompakt, selbstbewusst, unverkennbar Skoda und darauf ausgelegt, ein außergewöhnliches Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten. Er setzt klare Maßstäbe dafür, wie ein Elektro-Einstiegsmodell sein sollte: klares, zweckmäßiges Design, intuitive Bedienung und echter Alltagsnutzen” erklärt Skoda-Chef Klaus Zellmer bei der Vorstellung des Autos in Zürich. “Der Epiq bringt Technologien aus höheren Fahrzeugsegmenten in ein erschwingliches Paket. Nach Ansicht des ersten Autos ist dem kaum etwas hinzuzufügen – selbstverständlich ist die Linienführung eines Wagens immer Geschmackssache, doch dass die klaren Linien die Praxisorientierung des Epiq unterstreichen, ist nicht von der Hand zu weisen

Die Heckansicht des Skoda Epiq auf einem Parkplatz, die das robuste „Modern Solid“-Design und die bullige Heckpartie betont.
Unter dem Blech werkelt die 400-Volt-Technologie der MEB+-Plattform. Foto: Skoda

Reichlich Raum für die Mitfahrenden

Skoda hat es auf jeden Fall geschafft, auf dem klar begrenzten Raum der MEB+ Plattform des Konzerns mit kaum verlängerter Karosserie deutlich mehr Platz zu schaffen als die beiden Schwestern. Der Epiq bietet reichlich Raum für die Mitfahrenden, einen Frunk von 25 Litern Größe unter der Motorhaube und dazu 475 Liter Kofferraum bei aufgestellten Rücksitzlehnen: mehr als genug für den Wochenendeinkauf mit der Familie. Die Karosse lässt sich ab Herbst in sechs Farben bestellen, die Räder sind zwischen 17 und 19 Zoll groß.

Blick auf das aufgeräumte Cockpit des Skoda Epiq mit dem horizontal ausgerichteten, 13 Zoll großen Infotainment-Zentralbildschirm.
Ein Blick ins Wageninnere zeigt klare, einfache Strukturen, die meist aus recycelten Kunststoff sind. Foto: Skoda

Reichlich Steckdosen für mobile Geräte

Ein Blick ins Wageninnere zeigt klare, einfache Strukturen, die meist aus recycelten Kunststoff sind – Leder gibt’s keins – und sie fühlen sich angenehm an. Die Sitze sind gut, auch 1,90 große Schwergewichte finden guten Halt und großzügige Kopf- und Kniefreiheit auch hinten. Überall im Auto finden sich zudem Ablagen für kleine und größere Utensilien, dazu gibt es reichlich Steckdosen für mobile Geräte. In der Mitte des Armaturenbretts prangt ein 13 Zoll großer Bildschirm, hinter dem ein android-basiertes Infotainmentsystem arbeitet. In Verbindung mit der Skoda-App erweitert sich der Spielraum deutlich, etwa um Remote Charging (ferngesteuertes Laden), Plug&Charge (Laden ohne zusätzliche Autorisierung) oder auch ferngesteuertes Heizen und Kühlen.

Die großzügige hintere Sitzbank des Skoda Epiq aus nachhaltigen, recycelten Materialien mit kontrastierenden orangefarbenen Sicherheitsgurten.
Ein Blick ins Wageninnere zeigt klare, einfache Strukturen, die meist aus recycelten Kunststoff sind. Foto: Skoda

Drei Varinaten von 85 kW/115 PS bis 155 kW/211 PS

Unter dem Blech werkelt wie in den Schwestern die 400-Volt-Technologie der MEB+-Plattform. Den Elektromotor gibt es in drei Stärken: Im Epiq 35 leistet er 85 kW/115 PS, im Epiq 40 sind es 99 kW/135 PS (max. Drehmoment 267 Nm) und im Topmodell Epiq 55 oder 155 kW/211 PS (290 Nm). Der Motor treibt ausschließlich die Vorderräder an, die kleineren Varianten sind bei 150 km/h, die stärksten bei 160 km/h abgeregelt. Bei den Verbräuchen hält sich Skoda noch bedeckt – für den Epiq 55 werden 13,7 bis 14,1 kWh/100 Km angegeben. Versorgt wird der Antrieb wahlweise von einer 38,5 kWh großen Lithium-Eisen-Phosphat(LFP)-Batterie oder einem 55 kWh großen Akku, der Nickel-Mangan-Kobalt (NMC) Technik nutzt. In der kleineren Version werden 310 Kilometer Reichweite nach WLTP versprochen, in der größeren sind es bis zu 440 Kilometer. Die große Batterie lädt an der schnellen Gleichstromsäule in 24 Minuten von 10 auf 80 Prozent der Kapazität.

Nahaufnahme des Ladevorgangs an der vorderen Seitenwand des Skoda Epiq zur Demonstration der Ladeinfrastruktur.
Neu in der MEB+-Plattform und damit auch beim Skoda Epiq ist das bidirektionale Laden. Foto: Skoda

Bidirektionales Laden

Neu in der MEB+-Plattform und damit auch beim Skoda Epiq ist das bidirektionale Laden. Dadurch können etwa externe Geräte mit Strom versorgt werden. Eine entsprechende Wallbox vorausgesetzt, kann das Auto aber auch als Speicher für zu Hause eingesetzt werden.

Innenraum-Perspektive von den Rücksitzen nach vorne, die das helle Ambiente unter dem großen Panorama-Glasdach des Skoda Epiq hervorhebt.
Der Epiq bietet reichlich Raum für die Mitfahrenden. Foto: Skoda

Preise

Der Skoda Epiq wird ab Ende September auf dem deutschen Markt angeboten – in der Einstiegsversion Essence 35 mit kleiner Batterie zu einem Preis von 25.900 Euro (Schweiz ab CHF 25’900.-). Ebenfalls kurz nach dem Markstart wird es aber auch eine „First Edition“ genannte Topversion mit starkem Motor und großer Batterie geben, für die vorerst noch keine Preise genannt werden, die aber deutlich näher an 40.000 Euro liegen wird.

Detailaufnahme einer Hand, die den kompakten Regenschirm aus dem dafür vorgesehenen, integrierten Regenschirmfach in der Skoda-Fahrertür entnimmt.
Auch das Regenschirmfach ist wieder da. Foto: Skoda

Häufig gestellte Fragen zum Skoda Epiq

Wie viel kostet der neue Skoda Epiq zum Marktstart?
Die Einstiegsversion des Skoda Epiq (Modell Essence 35) startet ab Ende September zu einem Basispreis von 25.900 Euro auf dem deutschen Markt (Schweiz ab CHF 25’900.-). Eine voll ausgestattete Topversion als „First Edition“ wird sich preislich näher an der 40.000-Euro-Marke bewegen.
Welche Reichweiten und Batterie-Optionen stehen zur Auswahl?
Skoda bietet zwei Batterie-Technologien an: Eine kleinere 38,5-kWh-Lithium-Eisen-Phosphat-Batterie (LFP) mit rund 310 Kilometern WLTP-Reichweite sowie einen größeren 55-kWh-Akku in NMC-Technik, der bis zu 440 Kilometer Reichweite ermöglicht.
Unterstützt der Skoda Epiq bidirektionales Laden?
Ja, als neue Funktion innerhalb der MEB+-Plattform beherrscht der Skoda Epiq das bidirektionale Laden. Damit kann das Fahrzeug als Stromquelle für externe Elektrogeräte dienen oder mit einer passenden Wallbox als Heimspeicher genutzt werden.
 

 

 

 

 

 

 

 

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Bruno Bissig
ist der Gründer und Chefredakteur von CARPIXX. Seit über 14 Jahren beobachtet und analysiert er den Schweizer Automobilmarkt direkt aus Zug. Als leidenschaftlicher Kenner der Branche hat er über 2.500 Beiträge veröffentlicht und sich auf die Kuratierung und Einordnung globaler Trends für die Schweizer Community spezialisiert. Sein Fokus liegt darauf, technologische Innovationen und Marktentwicklungen verständlich und praxisnah für Enthusiasten aufzubereiten.