Porsche Mission S: Neuer Supersportler bricht mit der Tradition – Unlimitiert, mit V8-Genen und Analog-Cockpit

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Was ist der Porsche Mission S und wann kommt er?

Der Porsche Mission S ist die Studie zu einer neuen, dauerhaften Supersportwagen-Baureihe von Porsche, deren Serienstart für frühestens 2028 erwartet wird. Im Gegensatz zu früheren limitierten Kleinserien wie dem Carrera GT oder dem 918 Spyder wird der flache Zweisitzer als festes Modellprogramm ohne Stückzahlbegrenzung gebaut. Technisch deutet das Konzept im Rahmen der Strategie „Sportwagenschmiede ’35“ auf einen aufwendig entwickelten, teilelektrifizierten V8-Verbrenner hin, dessen Fahrleistungen zwischen dem 911 und dem 918 Spyder liegen. Im Cockpit verzichtet Porsche bewusst auf modische Großbildschirme und setzt stattdessen auf fünf klassische Rundinstrumente, haptische Schalter und eine Smartphone-Integration. Preislich wird das Fahrzeug im mittleren sechsstelligen Euro- bzw. Franken-Bereich angesiedelt sein.

SP-X/Köln. Porsche hat mit der Studie Mission S einen Ausblick auf eine neue Supersportwagen-Baureihe gegeben. Anders als die bisherigen Spitzenmodelle Carrera GT und 918 Spyder ist der Neue nicht als limitierte Kleinserie geplant, sondern als dauerhafter Teil des Modellprogramms. Einen Termin für die Markteinführung nennt Porsche nicht, vor 2028 dürfte es aber kaum so weit sein.

Flache Frontpartie des Porsche Mission S mit runden Scheinwerfern im Stil des Porsche 911 GT1
Das Design bleibt klassisch, wird aber neu interpretiert. Foto: Porsche

Der flache Zweisitzer greift Gestaltungselemente historischer Porsche-Modelle auf. Die runden Scheinwerfer und stark ausgeprägten Kotflügel erinnern an den 911, die niedrige Front an den Rennwagen 911 GT1. Die Dachlinie orientiert sich am Supersportwagen 959, während der große aktive Heckflügel und ein vom Rennwagen 917 inspirierter Lüfter über dem Motor den sportlichen Anspruch unterstreichen. Die Studie gibt zugleich einen ersten Ausblick auf die neue Designsprache der Marke.

reites Heck des Porsche Mission S mit durchgehendem Leuchtband und aktiver Aerodynamik
Am Heck gibt es aktive Aerodynamik. Foto: Porsche

Im Innenraum setzt Porsche auf eine Abkehr vom Trend zu immer größeren Bildschirmen. Statt eines fest installierten Zentraldisplays gibt es eine ausfahrbare Smartphone-Halterung. Hinzu kommen klassische Schalter und fünf Rundinstrumente hinter dem Lenkrad, zentrale Anzeige ist der Drehzahlmesser.

Draufsicht auf den Porsche Mission S mit sichtbaren Lufteinlässen und Motorabdeckung im 917-Stil
Unter der Abdeckung wird es wohl einen Verbrenner geben. Foto: Porsche

Technische Daten zu Motorisierung und Fahrleistungen nennt Porsche noch nicht. Design und technische Ausführung deuten allerdings auf einen wahrscheinlich teilelektrifizierten Verbrenner hin. Eine Elektroversion ist offenbar nicht vorgesehen. Als mögliche Motorisierung gilt ein Achtzylinder, offiziell bestätigt ist dies nicht. Die technische Basis wird Porsche selbst entwickeln und nicht von der Konzernschwester Lamborghini übernehmen. Die Fahrleistungen sollen zwischen denen des 911 und des früheren 918 Spyder liegen.

Fahrerfokussierter Innenraum des Porsche Mission S mit fünf Rundinstrumenten, Rennschalensitzen und ohne Riesen-Display
Im Cockpit verzichtet Porsche bewusst auf ein modisches Riesen-Display. Foto: Porsche

Mit der neuen Baureihe verfolgt Porsche seine Anfang Oktober vorgestellte Strategie „Sportwagenschmiede ’35“. Sie sieht eine stärkere Ausrichtung auf besonders exklusive und margenstarke Autos vor. Das künftige Spitzenmodell soll daher nicht nur dauerhaft im Modellprogramm bleiben, sondern auch als Grundlage für diverse Sonderversionen dienen. Zu den wichtigsten Konkurrenten dürften Modelle wie der Ferrari 849 Testarossa, Lamborghini Temerario und der kommende Supersportwagen von McLaren zählen. Interessenten müssen mit Preisen im mittleren sechsstelligen Bereich rechnen.

Häufige Fragen zum Porsche Mission S (FAQ)

Ist der Porsche Mission S limitiert?

Nein, anders als die bisherigen Spitzenmodelle Carrera GT und 918 Spyder ist der Porsche Mission S nicht als limitierte Kleinserie geplant. Er soll als dauerhafter Bestandteil des Modellprogramms geführt werden und als Basis für künftige Sondermodelle dienen.

Wann kommt der Mission S auf den Markt und wie viel wird er kosten?

Einen offiziellen Starttermin nennt Porsche noch nicht, mit einer Markteinführung der Serienversion ist jedoch kaum vor 2028 zu rechnen. Preislich wird sich der Supersportwagen im mittleren sechsstelligen Bereich bewegen.

Welcher Antrieb steckt im Porsche Mission S?

Porsche setzt nicht auf einen reinen Elektroantrieb, sondern voraussichtlich auf einen eigenständig entwickelten, teilelektrifizierten Achtzylinder-Verbrenner (V8-Hybrid). Die Fahrleistungen sollen sich zwischen denen des aktuellen 911 und des 918 Spyder einordnen.

Warum gibt es im Innenraum keinen großen Zentralbildschirm?

Porsche bricht bewusst mit dem Trend riesiger Displays: Das Cockpit konzentriert sich auf das pure Fahrerlebnis mit fünf klassischen Rundinstrumenten, einem zentralen Drehzahlmesser, echten Schaltern und einer ausfahrbaren Smartphone-Halterung anstelle eines festen Bildschirms.

 

 

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Bruno Bissig Gründer & Chefredaktor
ist der Gründer und Chefredakteur von CARPIXX. Seit über 14 Jahren beobachtet und analysiert er den Schweizer Automobilmarkt direkt aus Zug. Als leidenschaftlicher Kenner der Branche hat er über 2.500 Beiträge veröffentlicht und sich auf die Kuratierung und Einordnung globaler Trends für die Schweizer Community spezialisiert. Sein Fokus liegt darauf, technologische Innovationen und Marktentwicklungen verständlich und praxisnah für Enthusiasten aufzubereiten.