Bugatti Destrier: 1’600 PS starkes W16-Einzelstück auf Bolide-Basis fasziniert als flachster Bugatti aller Zeiten

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Mit dem Bugatti Destrier präsentiert die französische Luxusmanufaktur das dritte spektakuläre Unikat aus ihrem exklusiven Solitaire-Programm. Das massgeschneiderte Einzelstück basiert auf der extremen Technik des reinen Rennstrecken-Boliden , kleidet diesen jedoch in eine fliessende, hochelegante Karosserie, die weitgehend auf monumentales Flügelwerk verzichtet und historische Designlinien zitiert. Mit einer Gesamthöhe von exakt einem Meter ist der Destrier der flachste jemals gebaute Bugatti der Unternehmensgeschichte. Während der unveränderte Achtliter-W16-Motor gewaltige 1’600 PS an alle vier Räder schickt , besticht das edle Interieur durch einen luxuriösen Materialmix aus Leder, Nubuk, gehämmerte Metalloberflächen und eingewebte Kupfergarne.

SP-X/Molsheim. Bugatti hat mit dem Destrier das dritte Einzelstück seines Programme Solitaire vorgestellt. Es basiert auf dem Rennstreckenmodell Bolide, hat aber eine deutlich elegantere Außenhaut, die historische Bugatti-Designs zitiert und weitgehend auf das martialische Flügelwerk der Basis verzichtet.

Heckansicht des Bugatti Destrier mit durchgehendem roten Leuchtenband und der Startnummer 38 im nächtlichen Fahrbetrieb.
Die Basis Bolide ist eigentlich für die Rennstrecke konzipiert. Die Destrier dürfte auch eine Straßenzulassung bekommen. Foto: Bugatti

Der Supersportler ist exakt einen Meter hoch

Der Destrier steht auf Rädern mit 20 Zoll Durchmesser vorne und 21 Zoll hinten. Der Supersportler ist exakt einen Meter hoch und damit das bislang niedrigste Auto der Marke. Den bereits im Stand temporeich wirkenden Auftritt betont die sogenannte C-Line, eine metallisch glänzende Rahmung der Seitenfenster. 

Das extrem flache Seitenprofil des tiefblauen Bugatti Destrier mit der markanten, verchromten C-Line-Seitenfensterrahmung.
Die markante C-Line in der Flanke verleiht dem Destrier Schwung und Eleganz. Foto: Bugatti

Markante C-Linie

Sie setzt vor den vorderen Radhäusern kurz aus und findet anschließend am breiteren Hufeisenkühlergrill ihre Fortsetzung. Am Heck geht es etwas martialischer zu: Vier zentrale Auspuffendrohre, ein in die Karosserie integrierter Flügel und ein XL-Diffusor sorgen für Rennsportflair.

Vorderdreiviertelansicht des Bugatti Destrier im Studio, die die geschwungene Linienführung hin zum Hufeisenkühler zeigt.
Der Destrier ist nur einen Meter flach. Foto: Bugatti

Innenraum

Der Innenraum ist mit zahlreichen handwerklich aufwendig gefertigten Details aufgewertet. Leder, Nubuk, dreidimensional gestrickte Textilien, eingewebte Kupfergarne und gehämmerte Metalloberflächen vermitteln einen wohnlichen und zugleich kunstvollen Anspruch, der sich deutlich vom carbonlastigen Cockpit der Basis unterscheidet.

Die markante Frontansicht des Bugatti Destrier mit breitem Hufeisengrill und horizontal geschlitzten LED-Scheinwerfern.
Die C-Line verlängert sich bis in die Frontschürze und den Hufeisenkühlergrill. Foto: Bugatti

Das Achtliter-Aggregat mit 16 Zylindern mobilisiert 1.600 PS

Am Antrieb wurde hingegen nichts verändert. Das Achtliter-Aggregat mit 16 Zylindern mobilisiert 1.600 PS. Die Fahrleistungen werden entsprechend beeindruckend sein. Seine Publikumspremiere feiert der Destrier Mitte August bei der Monterey Car Week in Kalifornien.

Das martialische Heck des Bugatti Destrier mit vier zentralen, quadratisch angeordneten Auspuffendrohren und gewaltigem Diffusor.
Das Heck wirkt martialischer als der Rest vom Fahrzeug. Angesichts von 1.600 PS scheint das angemessen. Foto: Bugatti

Der Preis bleibt geheim

Wieviel das Einzelstück kostet, verrät Bugatti nicht. Da frühere Unikate der Marke bereits mehr als zehn Millionen Euro kosteten, ist auch beim Destrier ein zweistelliger Millionenbetrag zu erwarten.

Blick in das luxuriöse Cockpit des Bugatti Destrier mit braunem Leder, Nubuk-Oberflächen und dem eckigen Rennlenkrad.
Die Kosten dürften bei der Inneneinrichtung des Destrier eher eine untergeordnete Rolle gespielt haben. Foto: Bugatti
Das fahrerorientierte Armaturenbrett des Bugatti Destrier mit zentraler Anzeige oberhalb der Lenksäule und dem Solitaire-Schriftzug auf der Mittelkonsole.
In der Mittelkonsole weist der dezente Schriftzug „Solitaire“ auf den besonderen Status des Destrier hin. Foto: Bugatti

Häufig gestellte Fragen zum Bugatti Destrier

Was ist die technische Basis des Bugatti Destrier?
Der Bugatti Destrier basiert technisch zu einhundert Prozent auf dem radikalen Rennstreckenmodell Bugatti Bolide. Im Gegensatz zum rennsportlichen Spenderfahrzeug trägt das Solitaire-Einzelstück jedoch eine wesentlich elegantere, fliessendere Karosserie ohne extremes Flügelwerk und besitzt voraussichtlich eine Strassenzulassung.
Welche Leistungsdaten und Abmessungen hat das Einzelstück?
Angetrieben wird das Unikat vom ikonischen 8,0-Liter-W16-Aggregat mit 1’600 PS. Mit einer Fahrzeughöhe von exakt einem Meter ist der Destrier das flachste und niedrigste Serien- beziehungsweise Sonderfahrzeug, das Bugatti jemals gebaut hat. Die Felgen messen vorne 20 Zoll und hinten 21 Zoll.
Wie hoch ist der Preis des Bugatti Destrier?
Bugatti nennt traditionell keine offiziellen Preise für seine Solitaire-Einzelstücke. Da frühere Unikate der Marke bereits für über zehn Millionen Euro den Besitzer wechselten, gehen Branchenexperten auch beim Destrier von einem hohen zweistelligen Millionenbetrag aus.
Detailaufnahme der kunstvoll gefertigten Sportsitze im Bugatti Destrier mit gemusterten Textilien und eingewebten Kupfergarnen.
Leder, Nubuk, dreidimensional gestrickte Textilien, eingewebte Kupfergarne und gehämmerte Metalloberflächen vermitteln einen wohnlichen und zugleich kunstvollen Anspruch. Foto: Bugatti
 

 

 

 

 

 

 

 

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Bruno Bissig Gründer & Chefredaktor
ist der Gründer und Chefredakteur von CARPIXX. Seit über 14 Jahren beobachtet und analysiert er den Schweizer Automobilmarkt direkt aus Zug. Als leidenschaftlicher Kenner der Branche hat er über 2.500 Beiträge veröffentlicht und sich auf die Kuratierung und Einordnung globaler Trends für die Schweizer Community spezialisiert. Sein Fokus liegt darauf, technologische Innovationen und Marktentwicklungen verständlich und praxisnah für Enthusiasten aufzubereiten.