Suzuki SV-7S auf der EICMA: Der V2-Dauerbrenner lebt – Neue Elektronik, Blipper und TFT für den SV650-Nachfolger
Was ist die neue Suzuki SV-7S und welche Neuerungen bringt der SV650-Nachfolger?
Die Suzuki SV-7S ist die auf der EICMA vorgestellte, technisch modernisierte Neuauflage des Mittelklasse-Naked-Bikes Suzuki SV650. Während der charakteristische 645-cm³-V2-Motor mit 54 kW (73 PS) und 64 Nm Drehmoment sowie der klassische Stahl-Gitterrohrrahmen erhalten bleiben, rüstet Suzuki bei der Elektronik massiv auf: Serienmäßig an Bord sind ein bidirektionaler Quickshifter (Blipper), ein 4,2-Zoll-TFT-Farbdisplay mit Smartphone-Konnektivität und Navigation, geteilte LED-Rundscheinwerfer sowie das Suzuki Intelligent Ride System (S.I.R.S.) mit drei Fahrmodi und dreistufiger Traktionskontrolle. Bei 200 kg fahrfertigem Gewicht und 78,5 cm Sitzhöhe dürfte der Preis nah am Vorgänger bei rund 7’900 bis 8’500 Euro liegen.
SP-X/Köln. Auf der Motorradmesse Eicma (bis 8. November) zeigt Suzuki seinen Naked-Bike-Klassiker SV650 in einer technisch aufgewerteten und in SV-7S umbenannten Neuauflage. Optisch hat sich wenig getan. Auffälligste Änderung ist der neue Rundscheinwerfer mit LED-Technik, der mittig durch ein Positionslicht geteilt wird. Das Cockpit trägt jetzt außerdem ein 4,2 Zoll großes TFT-Farbdisplay, das über Suzukis Ride-Connect-App auch Richtungshinweise der Navigation sowie Wetter- und Verkehrsinformationen anzeigen kann.
Deutlich umfangreicher fallen die Neuerungen bei der Elektronik aus. Erstmals verfügt die SV über Suzukis Intelligent Ride System (S.I.R.S.). Dank elektronischer Drosselklappensteuerung stehen drei Fahrmodi zur Wahl, die das Ansprechverhalten des Motors beeinflussen. Hinzu kommt eine dreistufig einstellbare Traktionskontrolle. Ebenfalls an Bord sind ABS, eine Anfahrhilfe, die bei niedrigen Drehzahlen ein Abwürgen des Motors verhindern soll, sowie ein Easy-Start-System, bei dem ein kurzer Druck auf den Starterknopf zum Anlassen genügt.
Technisch bleibt es beim bewährten 645-Kubik-V2, der 54 kW/73 PS und 64 Nm Drehmoment mobilisiert. Die Kraftübertragung erfolgt weiterhin über ein Sechsganggetriebe und Kette ans Hinterrad. Neu ist ein serienmäßiger bidirektionaler Quickshifter, der Gangwechsel ohne Kupplungsbetätigung ermöglicht.
Auch beim Fahrwerk setzt Suzuki auf Bewährtes. Gitterrohrrahmen und Hinterradschwinge bestehen weiterhin aus Stahl. Vorn arbeitet eine konventionelle Telegabel, hinten ein in der Federvorspannung einstellbares Federbein. Mit 200 Kilogramm fahrfertigem Gewicht und einer Sitzhöhe von 78,5 Zentimetern bleibt die SV-7S ein handliches Mittelklasse-Motorrad.
Preise nennt Suzuki noch keine. Angesichts der 8.600 Euro, die für das verkleidete Schwestermodell SV-7GX aufgerufen werden, dürfte sich die SV-7S nicht allzu weit von den rund 7.900 Euro der bisherigen SV650 entfernen.
Häufige Fragen zur neuen Suzuki SV-7S (FAQ)
Ist die Suzuki SV-7S der direkte Nachfolger der SV650?
Ja, die SV-7S ist die technisch modernisierte Neuauflage der bewährten Suzuki SV650. Sie behält den beliebten 645-cm³-V2-Motor bei, erhält jedoch einen neuen Namen, LED-Scheinwerfer, ein TFT-Display und moderne Fahrelektronik.
Hat die neue Suzuki SV-7S einen Quickshifter?
Ja, Suzuki stattet die SV-7S serienmäßig mit einem bidirektionalen Quickshifter (Blipper) aus, der kupplungsloses Rauf- und Runterschalten im Sechsganggetriebe ermöglicht.
Welche Leistung und welches Gewicht hat die Suzuki SV-7S?
Der 645-cm³-V2 leistet 54 kW (73 PS) und liefert 64 Nm Drehmoment. Das fahrfertige Gewicht beträgt 200 Kilogramm bei einer niedrigen Sitzhöhe von 78,5 Zentimetern.
Was kostet die Suzuki SV-7S voraussichtlich?
Offizielle Preise stehen noch aus, dürften sich aber angesichts des verkleideten Schwestermodells SV-7GX (8’600 Euro) im Bereich von rund 7’900 bis 8’300 Euro bewegen.