Aston Martin & Brough Superior AMB 002 Roadster: Das 130-PS-Kunstwerk mit Strassenzulassung

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Mit der neuen AMB 002 Roadster präsentieren die britische Sportwagenschmiede Aston Martin und die französische Edelmanufaktur Brough Superior ihr drittes gemeinsames Motorradprojekt – und erstmals ein Modell mit offizieller Strassenzulassung. Angetrieben von einem neu entwickelten, wassergekühlten 1’083-ccm-V2-Motor mit 96 kW (130 PS) und 110 Nm Drehmoment, verfügt das Hyperbike über ein aus einem massiven Titanblock gefrästes Rahmenrückgrat (5 kg Gewicht) sowie eine innovative Fior-Vorderradführung mit Doppelquerlenkern. Die auf exakt 300 Exemplare limitierte AMB 002 Roadster kostet ab 120’000 Euro netto (ca. 145’000 Euro inkl. MwSt.).

SP-X/Gaydon.SP-X/Gaydon. Aston Martin und Motorradhersteller Brough Superior setzen ihre 2019 gestartete Kooperation mit dem ersten straßenzugelassenen Modell fort. Die neue AMB 002 Roadster folgt auf die ausschließlich für den Rennstreckeneinsatz entwickelten Modelle AMB 001 und AMB 001 Pro. 300 Exemplare des Roadsters sollen entstehen.

Seitenprofil des AMB 002 Roadsters im Stand mit skulpturaler Silhouette, Fior-Doppelquerlenker-Aufhängung und Carbon-Karosserie.
Die AMB 002 prägt eine weit nach vorn orientierte, skulpturale Optik. Foto: Aston Martin

 96 kW/130 PS

Angetrieben wird die AMB 002 von einem neu entwickelten, wassergekühlten V2 mit 1.083 Kubikzentimetern Hubraum. Er leistet 96 kW/130 PS und 110 Newtonmeter Drehmoment. Eine spezielle Fior-Vorderradführung mit Doppelquerlenkern soll ähnlich wie BMWs Telelever Bremskräfte weitgehend von der Federungsarbeit entkoppeln und so ein starkes Eintauchen der Front verhindern. Aston Martin verspricht eine ausgewogene Gewichtsverteilung von 50:50 auf die Achsen sowie ein hohes Maß an Stabilität auch in schnellen Kurven.

Heckansicht des AMB 002 Roadsters mit schmalem LED-Rücklicht, Kennzeichenhalter und breitem Hinterradreifen.
Die AMB 002 prägt eine weit nach vorn orientierte, skulpturale Optik. Foto: Aston Martin

(K)ein Schnäppchen

Motorräder von Brough Superior bewegen sich generell im hochpreisigen Segment. Da macht die AMB keine Ausnahme. 120.000 Euro werden vor Steuer und ohne Transportkosten genannt. Für deutsche Kunden dürften das also rund 145.000 Euro sein. Im Vergleich zu früheren Motorradprojekten von Aston Martin und Brogh Superior ist das fast ein Schnäppchen: Ein Exemplar der AMB 001 Pro wird aktuell bei Mobile.de für 226.000 Euro angeboten.

Markante Leuchteinheiten mit fließend gestalteten Carbonflächen prägen das Design der AMB 002.
Markante Leuchteinheiten mit fließend gestalteten Carbonflächen prägen das Design der AMB 002. Foto: Aston Martin

Häufig gestellte Fragen zur Aston Martin Brough Superior AMB 002

Darf die Aston Martin AMB 002 auf öffentlichen Strassen fahren?
Ja, im Gegensatz zu den reinen Rennstreckenmodellen AMB 001 und AMB 001 Pro ist die neue AMB 002 Roadster das erste gemeinsam von Aston Martin und Brough Superior entwickelte Motorrad mit offizieller Strassenzulassung.
Welche Leistungsdaten hat der Motor der AMB 002?
Die AMB 002 wird von einem neu entwickelten, wassergekühlten V2-Motor mit 1’083 ccm Hubraum angetrieben. Er leistet 96 kW (130 PS) und stemmt ein maximales Drehmoment von 110 Newtonmetern auf die Kurbelwelle.
Wie viele Exemplare der AMB 002 werden gebaut und was kostet sie?
Die Produktion der AMB 002 Roadster ist weltweit auf maximal 300 Exemplare limitiert. Der Einstiegspreis beträgt 120’000 Euro vor Steuern und Frachtkosten (in Deutschland rund 145’000 Euro inkl. Mehrwertsteuer).
Welche Besonderheiten bietet das Fahrwerk der AMB 002?
Das Motorrad verfügt über eine spezielle Fior-Vorderradführung mit Doppelquerlenkern, die Brems- und Federungskräfte trennt und das Eintauchen der Front verhindert. Zudem besteht das tragende Rahmenrückgrat aus einem gefrästen Titanblock, der lediglich fünf Kilogramm wiegt, bei einer perfekten Gewichtsverteilung von 50:50.
Detailansicht des runden Farbdisplays im Cockpit der AMB 002 mit digitaler Tachoanzeige und Drehzahlmesser.
m Cockpit sitzt ein Farbdisplay im Format eines klassischen Rundinstruments. Foto: Aston Martin
 

 

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Bruno Bissig Gründer & Chefredaktor
ist der Gründer und Chefredakteur von CARPIXX. Seit über 14 Jahren beobachtet und analysiert er den Schweizer Automobilmarkt direkt aus Zug. Als leidenschaftlicher Kenner der Branche hat er über 2.500 Beiträge veröffentlicht und sich auf die Kuratierung und Einordnung globaler Trends für die Schweizer Community spezialisiert. Sein Fokus liegt darauf, technologische Innovationen und Marktentwicklungen verständlich und praxisnah für Enthusiasten aufzubereiten.