Lancia Gamma: Alle Details zum neuen Elektro- und Hybrid-Crossover mit bis zu 740 km Reichweite

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Mit dem neuen Lancia Gamma präsentiert die italienische Traditionsmarke ein elegantes, 4,67 Meter langes Crossover-Modell für den europäischen Markt. Der Fünftürer vereint leicht erhöhte Karosserieproportionen mit einer coupéhaft abfallenden Dachlinie und wird sowohl mit rein elektrischem Antrieb als auch als Mildhybrid angeboten. Während die Hybridversion 145 PS leistet , bieten die Elektrovarianten bis zu 375 PS mit Allradantrieb sowie eine maximale Reichweite von herausragenden 740 Kilometern mit nur einer Batterieladung.

SP-X/Turin. Die Traditionsmarke Lancia hat in ihrer Heimat Italien erste Bilder und Informationen zu ihrem neuen Modell Gamma vorgestellt. Der 4,67 Meter lange Fünftürer kombiniert leicht erhöhte Karosserieproportionen mit einer coupéhaft abfallenden Dachlinie. Prägnante Lichtsignaturen sowie in der C-Säule versteckte Fondtürgriffe verleihen dem Modell eine eigenständige Markenoptik und schaffen zugleich die gestalterische Nähe zum bislang einzigen aktuellen Lancia-Modell, dem Lancia Ypsilon.

Die Heckperspektive des Lancia Gamma zur Verdeutlichung der coupéhaft abfallenden Dachlinie und des ausdrucksstarken, durchgehenden LED-Leuchtenbands im markentypischen Design.
Lancia hat sich stets über besonderes Design definiert, welches auch dem neuen Gamma zu eigen ist. Foto: Lancia Stellantis

Wie den Ypsilon wird es auch den Gamma sowohl mit rein elektrischem Antrieb als auch als Mildhybrid geben. Die Hybridvariante setzt als Hauptantrieb auf einen Benziner mit 107 kW/145 PS. Bei den Elektroversionen stehen drei Leistungsstufen zur Wahl: 170 kW/230 PS, 180 kW/245 PS sowie eine Allradversion mit 276 kW/375 PS. Die Einstiegsvariante mit kleiner Batterie soll bis zu 540 Kilometer Reichweite ermöglichen, die mittlere Version mit größerem Akku bis zu 740 Kilometer. Für die Topversion mit Allradantrieb nennt Lancia eine Reichweite von bis zu 675 Kilometern.

Der modern eingerichtete Innenraum des Lancia Gamma mit Blick auf das minimalistische Cockpit, das breite digitale Display-Band und die Mittelkonsole.
Der Innenraum ist modern eingerichtet. Zudem bietet er einen gewissen Lancia-Faktor. Foto: Lancia Stellantis

Produziert wird der Gamma im italienischen Werk Melfi für den europäischen Markt. Nach dem Sommer soll der Marktstart in Italien, Frankreich, Spanien, Portugal und den Benelux-Staaten erfolgen. Ob und in welchen weiteren europäischen Ländern Lancia sein Comeback feiern wird, ist weiterhin offen. Eigentlich war mit der Neuauflage des Ypsilon im Jahr 2024 auch die Rückkehr nach Deutschland geplant, die bislang jedoch aussteht.

Häufig gestellte Fragen zum neuen Lancia Gamma

Welche Antriebsversionen gibt es für den Lancia Gamma?
Der Lancia Gamma wird sowohl als Mildhybrid als auch in drei vollelektrischen Leistungsstufen auf den Markt kommen. Die Hybridvariante setzt als Hauptantrieb auf einen Benziner mit 107 kW/145 PS. Bei den reinen Elektroversionen haben Käufer die Wahl zwischen 170 kW/230 PS, 180 kW/245 PS sowie einer leistungsstarken Allradversion mit 276 kW/375 PS.
Wie hoch ist die maximale Reichweite des elektrischen Lancia Gamma?
Die Reichweite variiert je nach gewählter Batterie- und Antriebskonfiguration. Die Einstiegsvariante mit einer kleineren Batterie erzielt eine Reichweite von bis zu 540 Kilometern. Die mittlere Version mit größerem Akku erreicht bis zu 740 Kilometer , während für das allradgetriebene Topmodell eine Reichweite von bis zu 675 Kilometern angegeben wird.
Wo wird der Lancia Gamma gebaut und wann startet der Verkauf in Deutschland?
Das Crossover-Modell wird für den europäischen Markt im italienischen Werk Melfi produziert. Der offizielle Verkaufsstart erfolgt nach dem Sommer in Italien, Frankreich, Spanien, Portugal und den Benelux-Staaten. Ob und wann Lancia offiziell nach Deutschland zurückkehrt, ist derzeit noch offen, da der ursprünglich für 2024 geplante Marktstart des kleineren Lancia Ypsilon hierzulande bislang noch aussteht.
 

 

 

 

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Bruno Bissig
ist der Gründer und Chefredakteur von CARPIXX. Seit über 14 Jahren beobachtet und analysiert er den Schweizer Automobilmarkt direkt aus Zug. Als leidenschaftlicher Kenner der Branche hat er über 2.500 Beiträge veröffentlicht und sich auf die Kuratierung und Einordnung globaler Trends für die Schweizer Community spezialisiert. Sein Fokus liegt darauf, technologische Innovationen und Marktentwicklungen verständlich und praxisnah für Enthusiasten aufzubereiten.