Royal Enfield Himalayan 750: Hubraum-Rekord, Showa-Fahrwerk und 90er-Jahre-Charme – Das neue Reiseenduro-Flaggschiff im Check
Was bietet die neue Royal Enfield Himalayan 750 und was kostet das neue Adventure-Bike?
Die Royal Enfield Himalayan 750 ist das neue Flaggschiff und die erste Reiseenduro der gehobenen Mittelklasse der indischen Traditionsmarke, vorgestellt auf der EICMA in Mailand. Angetrieben wird sie von einem neu entwickelten, luft-/ölgekühlten 743-cm³-Reihenzweizylinder mit 40 kW (55 PS) und Sechsganggetriebe. Zur Serienausstattung gehören ein voll einstellbares Showa-Fahrwerk (190 mm Federweg vorn, 180 mm hinten), Kurven-ABS und Traktionskontrolle via 6-Achsen-IMU, fünf Fahrmodi, Tempomat sowie ein rundes 4-Zoll-TFT-Display mit Google-Maps-Navigation. Der Einstiegspreis startet in ersten europäischen Märkten bei rund 7’400 Euro.
Royal Enfield vollzieht endgültig den Wandel vom kultigen Nischenhersteller für Nostalgiker zum ernstzunehmenden Global Player: Auf der Motorradmesse EICMA in Mailand haben die Inder mit der Himalayan 750 ihr bislang hubraumstärkstes Modell und zugleich ihr erstes ausgewachsenes Adventure-Bike der gehobenen Mittelklasse enthüllt.
Neuer 743er-Twin: Entspanntes Reisen statt PS-Wettrüsten
Im Zentrum des neuen Reise-Flaggschiffs steht ein luft- und ölgekühlter Paralleltwin mit 743 Kubikzentimetern Hubraum, der auf dem bewährten 650er-Motor der Marke basiert, jedoch umfassend überarbeitet und vergrößert wurde. Mit einer Spitzenleistung von 40 kW (55 PS) verzichtet Royal Enfield bewusst auf das oft hektische PS-Wettrüsten der Mittelklasse-Konkurrenz.
Stattdessen setzt die 750er auf gutmütige Kraftentfaltung, lineare Drehmomentkurven und echte Langstrecken-Zuverlässigkeit. Geschaltet wird standesgemäß über ein Sechsganggetriebe, das die Kraft per Kette an das 17-Zoll-Hinterrad weiterleitet.
Retro-Optik der 90er trifft moderne Assistenzsysteme
Optisch erinnert die neue Himalayan an die goldenen Zeiten klassischer Reiseenduros der 1990er-Jahre – mit hoher Scheibe, markanter Frontmaske und robuster Linienführung. Unter dem Blechkleid steckt jedoch modernste Technologie:
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Sechsachsen-IMU: Ermöglicht schräglagenabhängiges Kurven-ABS und eine feinfühlige Traktionskontrolle.
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Fünf Fahrmodi & Tempomat: Passen das Ansprechverhalten an Asphalt, Schotter oder Regen an.
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Rundes 4-Zoll-TFT-Display: Kombiniert klassische Uhren-Optik mit moderner Google-Maps-Navigation, Smartphone-Konnektivität und schnellen USB-C-Ladeports.
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Reifendruckkontrolle (TPMS): Serienmäßig an Bord für maximale Sicherheit auf Fernreisen.
Voll einstellbares Showa-Fahrwerk und echte Fernreise-Tauglichkeit
Auch beim Fahrwerk macht Royal Enfield keine halben Sachen: An der Front führt eine voll einstellbare Upside-down-Gabel von Showa das 19-Zoll-Vorderrad mit satten 19 Zentimetern Federweg. Hinten arbeitet ein Zentralfederbein mit einstellbarer Zugstufe und hydraulischer Federvorspannung bei 18 Zentimetern Federweg. Für verlässliche Verzögerung sorgt an der Vorderhand eine Doppelscheibenbremse mit 280-mm-Scheiben.
Je nach Vorliebe können Kunden zwischen klassischen Speichen- oder robusten Gussrädern wählen. Mit zwei getrennten Komfort-Sitzbänken, einem in der Höhe justierbaren Windschild, 195 Kilogramm Zuladung und einem perfekt integrierten Givi-Koffersystem (beim Topmodell ab Werk) ist die große Himalayan vom ersten Kilometer an für die große Transkontinental-Tour gerüstet.
Preise und Marktstart
In Italien startet die Royal Enfield Himalayan 750 bereits ab rund 7’400 Euro. Die offiziellen Preise für Deutschland und die Schweiz werden in Kürze nachgereicht, dürften sich aber auf einem ähnlich kampfstarken Niveau bewegen.
Häufige Fragen zur Royal Enfield Himalayan 750 (FAQ)
Wie viel PS und Hubraum hat die neue Royal Enfield Himalayan 750?
Die Himalayan 750 verfügt über einen 743-cm³-Reihenzweizylinder (luft-/ölgekühlt) mit einer Spitzenleistung von 40 kW (55 PS) und Sechsganggetriebe.
Welche Fahrwerkskomponenten und Federwege bietet die 750er?
Die Reiseenduro besitzt eine voll einstellbare Showa-Upside-down-Gabel vorn (190 mm Federweg) sowie ein Showa-Zentralfederbein hinten (180 mm Federweg). Vorne rollt sie auf einem 19-Zoll- und hinten auf einem 17-Zoll-Rad.
Welche Elektronik und Assistenzsysteme sind an Bord?
Dank 6-Achsen-IMU verfügt das Motorrad über Kurven-ABS, schräglagenabhängige Traktionskontrolle, fünf Fahrmodi, Tempomat, Reifendrucküberwachung sowie ein 4-Zoll-TFT-Display mit integrierter Google-Maps-Navigation.
Was kostet die Royal Enfield Himalayan 750?
In ersten europäischen Märkten wie Italien startet die Himalayan 750 bei rund 7’400 Euro. Die Preise für Deutschland und die Schweiz dürften sich in einem vergleichbaren Rahmen bewegen.