Rotwild R.XX (2027): Leichtbaurevolution mit brachialem 150-Nm-Avinox-Antrieb

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Das für das Modelljahr 2027 vorgestellte Rotwild R.XX ist ein volllackiertes High-Performance E-Mountainbike für Trail- und All-Mountain-Einsätze, das extreme Leistung mit konsequentem Leichtbau vereint. Trotz eines kapazitätsstarken 700-Wh-Akkus und eines vollgefederten Fox-Fahrwerks mit 160 mm Federweg vorne und 150 mm hinten wiegt das Carbon-Bike lediglich rund 20 Kilogramm. Angetrieben wird der Offroader in den gehobenen Ausstattungsvarianten vom neuen Avinox M2.S-Mittelmotor, welcher kurzzeitig eine Spitzenleistung von 1’500 Watt und ein Drehmoment von bis zu 150 Nm im Boost-Modus freisetzt. Das R.XX erscheint in vier Ausstattungslinien zu Preisen zwischen 8’500 und 13’500 Euro.

SP-X/Dieburg. Die auf High-Performance-MTBs spezialisierte Zweiradschmiede Rotwild erweitert ihr Programm um das leichte und drehmomentstarke Trail- und All-Mountain-Modell R.XX. Trotz Vollfederung, Mittelmotor und 700-Wh-Akku soll der Carbon-Hüpfer nur rund 20 Kilogramm wiegen. Für das Modelljahr 2027 wird das R.XX in vier Varianten zu Preisen zwischen 8.500 und 13.500 Euro antreten.

Vorderdreiviertelansicht des Rotwild R.XX All-Mountain E-Bikes, die das geschlossene Unterrohr mit integriertem Akku zeigt.
In der Basisversion Core übernimmt der bis zu 125 Nm starke Avinox M2 den Antrieb. Foto: Rotwild

Gewicht sparen

Um Gewicht zu sparen, ist der Akku fest in das geschlossene Unterrohr integriert. Im Servicefall lässt er sich über die Motoraufnahme entnehmen. Beim Rahmen setzt Rotwild auf besonders feste Carbonfasern und große, zusammenhängende Gewebelagen. Der Federweg beträgt 16 Zentimeter vorn und 15 Zentimeter hinten. Rotwild nutzt Fox-Komponenten. Je nach Ausstattung kommen Rhythm-, Performance- oder Factory-Ausführungen zum Einsatz.

Heckdreiviertelansicht des vollgefederten E-MTB Rotwild R.XX auf weissem Hintergrund mit Blick auf den Avinox M2 Mittelmotor.
In der Basisversion Core übernimmt der bis zu 125 Nm starke Avinox M2 den Antrieb. Foto: Rotwild

Vier Versionen im Angebot: Core, Pro, Ultra und Ultimate

In der Basisversion Core übernimmt der bis zu 125 Nm starke Avinox M2 den Antrieb. Pro, Ultra und Ultimate erhalten den Avinox M2.S, der im Boost-Modus kurzzeitig 1.500 Watt und 150 Nm bereitstellt. Regulär erreicht er bis zu 130 Nm. Über eine App lassen sich unter anderem die Unterstützung konfigurieren, die Ladegrenze auf akkuschonende 80 Prozent setzen und reichweitenoptimierte Routen planen.

Fünf Rahmengrössen von S bis XL

Das R.XX wird in fünf Rahmengrössen von S bis XL angeboten. Neu ist die Zwischengröße M/L. Zudem wachsen die Kettenstreben abhängig von der Rahmengröße mit. S und M kombinieren ein 29-Zoll-Vorderrad mit einem 27,5-Zoll-Hinterrad, ab M/L kommen zwei 29-Zoll-Räder zum Einsatz.

Häufig gestellte Fragen zum Rotwild R.XX

Welcher Motor ist im Rotwild R.XX verbaut und wie viel Drehmoment bietet er?
In der Basisversion „Core“ kommt der Avinox M2 Motor mit bis zu 125 Nm Drehmoment zum Einsatz. Die höheren Ausstattungslinien „Pro“, „Ultra“ und „Ultimate“ nutzen den modifizierten Avinox M2.S, der regulär 130 Nm leistet und im kurzzeitigen Boost-Modus brachiale 150 Nm Drehmoment sowie 1’500 Watt Spitzenleistung bereitstellt.
Wie schafft es Rotwild, das Gewicht trotz grossem Akku bei 20 kg zu halten?
Das geringe Gesamtgewicht von rund 20 kg wird durch einen hochentwickelten Carbonrahmen aus besonders festen Fasern und grossen, zusammenhängenden Gewebelagen erreicht. Zudem ist der 700-Wh-Akku fest im geschlossenen Unterrohr integriert, was im Vergleich zu entnehmbaren Akkusystemen erheblich Gewicht einspart.
Welche Laufradgrössen und Rahmengrössen stehen zur Auswahl?
Das Rotwild R.XX wird in fünf Rahmengrössen von S bis XL angeboten, inklusive der neuen Zwischengrösse M/L. Die kleineren Rahmen (S und M) setzen auf ein Mullet-Setup mit 29-Zoll-Vorderrad und 27,5-Zoll-Hinterrad. Ab der Rahmengrösse M/L rollt das E-MTB konsequent auf reinen 29-Zoll-Laufrädern.
 

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Bruno Bissig Gründer & Chefredaktor
ist der Gründer und Chefredakteur von CARPIXX. Seit über 14 Jahren beobachtet und analysiert er den Schweizer Automobilmarkt direkt aus Zug. Als leidenschaftlicher Kenner der Branche hat er über 2.500 Beiträge veröffentlicht und sich auf die Kuratierung und Einordnung globaler Trends für die Schweizer Community spezialisiert. Sein Fokus liegt darauf, technologische Innovationen und Marktentwicklungen verständlich und praxisnah für Enthusiasten aufzubereiten.