100 Jahre disruptives Autodesign: Zwischen visionären Design-Ikonen und grandiosen Marktflops
Der schmale Grat zwischen Mut zum Risiko und einem totalen Designflop spaltet die automobile Community seit jeher, wie die hitzigen Debatten um den vollelektrischen Ferrari Luce oder den radikalen Jaguar Type 01 im Jahr 2026 zeigen. Ein Blick auf die vergangenen 100 Jahre Automobilgeschichte beweist jedoch, dass bahnbrechende Designpioniere – wie der aerodynamische Rumpler Tropfenwagen (1921) , der futuristische Peugeot 402 Andreau (1936) oder der keilförmige NSU Ro 80 (1967) – ihrer Epoche oft weit voraus waren und kommerziell scheiterten, während anfangs verspottete Modelle wie die Citroën 2 CV „Ente“ (1948) nachträglich zu unsterblichen Kultobjekten und Millionensellern avancierten.
Inhaltsverzeichnis
SP-X/Köln. Welcher Designer träumt nicht davon, automobile Ikonen zu entwerfen, die wie ein Fiat 500, Mini Cooper, Porsche 911, Jaguar E-Type oder (Ferrari) Dino Berlinetta Speciale auch nach Jahrzehnten nicht an Faszination verlieren – teils sogar Bestandteil der Alltagskultur sind? Vielleicht trieben die Designer des neuen Ferrari Luce, des Jaguar Type 01 oder des Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupés ähnliche Motive an, auf jeden Fall diskutiert die automobile Community mit bisher ungekannter Leidenschaft, ob die disruptiven Formen der Supercars den Mythos der Marken zerstören oder als kalkulierter Skandal visionär stilprägende Ikonen kreieren.
Geniestreich oder genial daneben
Geniestreich oder genial daneben: Derartige Debatten sind schon fast so alt wie das Auto selbst. Bereits der Blick zurück auf den ersten Porsche 911 (901) als anfangs umstrittenen Nachfolger des rundlichen Typs 356, auf den 1965 radikal neu gedachten Dino Berlinetta mit Mittelmotor-V6 (Enzo Ferrari wagte deshalb kein Cavallo-Rampante-Logo) oder den Fiat 500, der 1957 zunächst im Schatten des größeren Fiat 600 stand, zeigt: Manches Auto galt zuerst als Flop, war später aber doch top.
Citroën 2 CV: Von der „Konservendose“ zum Kultobjekt
Besonders drastisch zu erleben bei der „Ente“, dem Citroën 2 CV. „Konservendose“ nannten Kritiker diesen ab 1948 in schockierend billiger Qualität gebauten Gallier. Was keiner vermutete: Der kleine Citroën wurde Kult und lief bis 1990 in 5,1 Millionen Einheiten vom Band. Mehr noch, der Enten-Esprit führt 2026 zu einer Neuauflage des 2 CV im Retrolook. Die ganze Bandbreite der zum Wegschauen schrägen oder erst auf den zweiten Blick schönen automobilen Blüten zeigt eine Zeitreise durch das Design der letzten 100 Jahre.
Edmund Rumpler’s „Tropfenwagen“
Am Anfang der Galerie der schrillsten Meisterwerke der Automobilhistorie steht ein Fahrzeug, das der Form des Wassertropfens nachempfunden ist. Edmund Rumpler baute ab 1921 in Berlin den stromlinienförmigen „Tropfenwagen“. Das revolutionäre Design des Luxusautomobils zog alle Blicke auf sich, konnte aber die kaufkräftige High Society der wilden 1920er nicht überzeugen. Nur rund 100 Tropfenwagen baute Rumpler, dann kam es zum Fanal.
Chrysler Airflow
Im 1926 produzierten Film „Metropolis“, dem ersten Science-Fiction-Epos der Kinogeschichte, verbrannten die meisten Rumpler. Allerdings zogen die Aerodynamiker keine Lehre aus dem Scheitern dieses Pioniers. Exaltierte Modelle wie der Chrysler Airflow (1934) und der Volvo PV36 Carioca (1935) entwickelten die Stromlinie weiter, fuhren so dem Zeitgeist viel zu weit voraus und endeten im finanziellen Desaster.
Zu viel Futurismus: Peugeot 402 Andreau
Auf den Gipfel getrieben wurde der Futurismus durch den im Wind geformten Peugeot 402 Andreau, der 1936 mit einer Flugzeug-ähnlichen Finne am Heck als Auto des Jahres 1940 präsentiert wurde. So viel Avantgarde funktionierte nicht einmal in Paris: Nur fünf Peugeot Andreau wurden gebaut. Zurückhaltender gezeichnet waren die übrigen 402-Typen – und prompt wurde diese „ligne fuseau Sochaux“ (Spindelform aus Sochaux) prägend für die Streamline-Mode, die auch Lokomotiven, Busse und architektonische Bauwerke jener Dekade prägte.
Aerodynamik-Avantgardisten
Bis heute treiben die Vorteile guter Aerodynamik, wie günstigere Verbrauchswerte und eine höhere Vmax, die Entwicklung zukunftsweisender Serienfahrzeugen voran. Auch wenn diese Avantgardisten oft mehr Ablehnung als Bewunderung ernten, sind sie Schrittmacher ins Morgen: So war es 1967 beim NSU Ro 80, der alle anderen Autos alt aussehen ließ und das Audi-Design bis in die 1980er prägte, aber kommerziell scheiterte.
Windschnittig-progressiv: Der Ford Sierra
Auch der windschnittig-progressive Ford Sierra (1982) konnte nicht an die Verkaufszahlen seines konservativen Vorgängers Taunus/Cortina anknüpfen. Dennoch wagte Ford 1985 den Scorpio, dessen schräges „Aeroheck“ die Käufer des Granada verschreckte, ehe der glupschäugige Wal-ähnliche Scorpio II ab 1994 als Totengräber des Ford-Flaggschiffs arbeitete.
Streamlining
Wie Streamlining die Kunden gewinnt, zeigten dagegen die cW-Weltmeister Audi 100 C3 (1982) und Opel Calibra (1989), nicht zu vergessen der Lancia Y10 (1985) mit gekapptem Heck nach den Lehren von Aerodynamiker Wunibald Kamm.
VW XL1: Exorbitant teuer
Ebenfalls mit Kammheck, aber am Konsumentengeschmack vorbei, fuhr 1999 der Audi A2. Mehr Showcar (cW 0,19) als Serienauto war 2011 der exorbitant teure VW XL1, und zuletzt folgten die Elektriker Mercedes EQE und Hyundai Ioniq 6 dem Credo: „Love it or leave it“.
Saab 92: Aus den Werkshallen des Flugzeugspezialisten
Die Stromlinie brachte aber auch frühe Erfolgsmodelle hervor, sogar der spätere Produktions-Weltmeister VW Käfer verdankt sein rundliches Design den Erkenntnissen der Aerodynamik. Gleiches gilt für das 1947 vorgestellte schwedische Volksauto Saab 92, das aus den Werkshallen des Flugzeugspezialisten rollte. Damit war der drollige Saab Vorbote von Autos im Jetfighterstil.
Weltraumzeitalter & Sci-Fi-Trends
Das Weltraumzeitalter begann damals gerade, und spektakuläre Showcars wie der Cadillac El Camino (1954), Alfa Romeo BAT 7 (1954) oder Oldsmobile Golden Rocket (1956) testeten, wie weit die zukunftshungrigen Menschen diesem Sci-Fi-Trend folgten.
Lincoln Futura mit „Atomic Batteries“
Die Grenzen der Akzeptanz überschritt zunächst der GM Firebird XP-21 im Raketenkorpus (1954), dann der 1955er Lincoln Futura mit „Atomic Batteries“, und endgültig die Cadillac-Modelle des Jahrgangs 1959: Deren messerscharfen Heckflossen mit raketenartigen Doppelleuchten ragten rund einen Meter in den Himmel.
Edsel (1957) mit einem skandalösen Frontdesign
Gründlich schief gingen in den Golden Fifties & Sixties andere gut gemeinte Entwürfe: Micro-Cars wie der Zündapp Janus (1957) mit zwei „Gesichtern“, der BMW 501 mit Hightech-V8 aber schwülstig-barocken Formen (1951/54), der (Ford) Edsel (1957) mit einem skandalösen Frontdesign ähnlich der Form des äußeren weiblichen Geschlechtsteils, der Opel Kapitän P „Schlüsselloch“ (1958) mit unbequemem Fondeinstieg, das Fastback des VW 1600 TL („Traurige Lösung“) oder der als „Nasenbär“ belächelte VW 411 (1968).
Pontiac Aztec, die Schreckenskammer
Später waren es dann Designunfälle wie der rundliche Austin Allegro (1973) mit eckigem Lenkrad, der AMC Pacer (1975) als XXXL-Compact, der birnenförmige Renault 14 (1976), der kuriose Suzuki Vitara X-90 (1995) und die Schreckenskammer aus Pontiac Aztec (2001), SsangYong Rodius (2004) und Nissan Micra C+C (2005), die Debatten entfachten.
Retrodesign
Retrodesign ist ebenfalls eine Kunst für sich: Mazda MX-5 (1989), BMW Mini (2001) oder Fiat 500 (2007) zeigen, wie es perfekt funktioniert; VW New Beetle oder Chevrolet HHR (Heritage High Roof) führten vor, was nicht geht. Und dann gibt es die Liebe auf den zweiten Blick: Erst als grässlich, dann als genial galten der minimalistische Renault 4 (1961), der Volvo 240 mit Stoßfängern im Safety-Car-Look (1974), der Van-Pionier Renault Espace (1984), Kanzler Kohls Mercedes-S-Klasse W140 (das Dickschiff verkaufte sich global besser als der Vorgänger), die erste Mercedes A-Klasse (der Elchtest brachte den Micro-Benz anfangs zum Kippen), der Hybrid-Pionier Toyota Prius (wurde erst im zweiten Anlauf Millionseller) oder der Chris-Bangle-BMW-7er von 2001 (toppte die Auflage seines Vorgängers). Manchmal liegen Crash, Bang und Boom dicht beieinander: Vielleicht sind Ferrari Luce oder Jaguar Type 01 doch verkannte Stilikonen?
Infografik: 100 Jahre disruptives Autodesign
Liste: Flops und Tops mit disruptivem bzw. diskutiertem Design
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Rumpler Tropfenwagen (Deutschland), 1921-26
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Mercedes-Benz 130, (Deutschland), 1934
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Chrysler bzw. DeSoto Airflow Sedan (USA), 1934
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Tatra 77a, (Tschechien), 1935
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Stout Scarab (USA), 1935
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Volvo PV36 Carioca (Schweden), 1935
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Toyota Model AA (Japan), 1935
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Mercedes-Benz 500 K und 540 K Autobahnkurier (Deutschland), 1935/1936;
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Peugeot 402 Andreau (Frankreich), 1936
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Peugeot 402 Eclipse (Frankreich), 1936
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Bugatti Type 57 SC Atlantic Coupé (Frankreich), 1936
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Volkswagen Kdf-Wagen (Deutschland), 1938 – [TOP] (im Text als Erfolgsmodell und Produktions-Weltmeister „VW Käfer“ beschrieben)
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Chrysler Thunderbolt (USA), 1940
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Saab 92 (Schweden), 1947 – [TOP] (im Text als frühes Erfolgsmodell hervorgehoben)
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Davis Divan (USA), 1947
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Citroën 2 CV „Ente“ (Frankreich), 1948 – [TOP] (avancierte zum Kultobjekt und Millionen-Seller)
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Panhard Dynavia (Frankreich), 1948
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Tasco T-Top (USA), 1948
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Ford Taunus G73A „Buckel-Taunus“ (Deutschland), 1948
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BMW 501 „Barockengel“ (Deutschland), 1951
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Inter 175 Berline (Frankreich), 1953
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Alfa Romeo BAT 7 (Italien), 1954
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Cadillac El Camino (USA), 1954
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General Motors Firebird XP-21 (USA), 1954
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Nash/Austin Metropolitan (Großbritannien/USA), 1954
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Mercedes-Benz 300 SL (Deutschland), 1954
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Citroën DS (Frankreich), 1955
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Lincoln Futura „Atomic Batteries & Turbines“ (USA), 1955
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Oldsmobile Golden Rocket (USA), 1956
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Pontiac XP-200 Club de Mer (USA), 1956
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Tatra 603 (Tschechien), 1956
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Ford Taunus 17 M P2 „Barock” (Deutschland), 1957
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Aurora Safety Car (USA), 1957
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Zündapp Janus (Deutschland), 1957
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Edsel Pacer/Corsair (USA), 1957/1958
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Opel Kapitän P „Schlüsselloch“ (Deutschland), 1958
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Scootacar (Großbritannien), 1958
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BMC Mini (Großbritannien), 1959 – [TOP] (im Text als zeitlose automobile Ikone gewürdigt)
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Ford Anglia 105 E (Großbritannien), 1959
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Simca Fulgur (Frankreich), 1959
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Pininfarina X (Italien), 1960
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Ford Taunus 17 M P3 „Badewanne” (Deutschland), 1960
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Amphicar (Deutschland), 1961
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Renault R4 (Frankreich), 1961 – [TOP] (gilt als genialer, millionenfach verkaufter Klassiker)
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Chrysler Turboflite (USA), 1961
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Ford Gyron (USA), 1961
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Jaguar E-Type (Großbritannien), 1961 – [TOP] (wird im Text explizit zu den faszinierenden Ikonen gezählt)
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Studebaker Avanti (USA), 1962
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Willys Jeep Wagoneer (USA), 1962
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Ford Mustang I/Mustang (USA), 1962/64
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Peel P 50 (Großbritannien), 1963
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Excalibur SS (Pionier des Retrodesigns, USA), 1963
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Porsche 901/911 (Deutschland), 1963 – [TOP] (anfangs umstritten, entwickelte sich zur absoluten Design-Ikone)
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Meyers Manx Buggy (USA), 1964
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Renault 16 (Frankreich), 1965
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VW 1600 TL, Typ 3, „Traurige Lösung” (Deutschland), 1965
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Mazda Luce (Japan), 1965
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Oldsmobile Toronado (USA), 1965
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Lamborghini Miura (Italien), 1966
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Ford 17 M/20 M P7a (Deutschland), 1967
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Mazda Cosmo Sport 110 S (Japan), 1967
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NSU Ro 80 (Deutschland), 1967
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Jaguar XJ (Großbritannien), 1968
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VW 411, Typ 4 „Nasenbär“ (Deutschland), 1968
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Nissan 240Z (Japan), 1969
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Bond Bug (Großbritannien), 1970
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AMC Gremlin (USA), 1970
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Range Rover (Großbritannien), 1970
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Lancia Stratos Zero (Italien), 1970
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Lamborghini Countach (Italien), 1971
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Fiat X1/9 (Italien), 1972
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Austin Allegro (Großbritannien), 1973
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Citroen CX (Frankreich), 1974
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Volvo 240/260 (Schweden), 1974 – [TOP] (anfangs polarisierend, wurde zur global gefeierten Markenikone)
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VW Golf (Deutschland, 1974)
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AMC Pacer (USA), 1975
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Lotus Esprit (Großbritannien), 1975
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Rover 3500 SD1 (Großbritannien), 1976
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Aston Martin Lagonda (Großbritannien), 1976
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Volvo 262 C (Schweden), 1977
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Austin/Morris/Wolseley/Princess 1800/2200 (Großbritannien), 1975
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Renault 14 „Birne“ (Frankreich), 1976
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Triumph TR7 (Großbritannien), 1977
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Fiat Ritmo (Italien), 1978
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Fiat Panda (Italien), 1980
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DeLorean DMC-12 (Großbritannien bzw. Nord-Irland), 1981
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Mercedes-Benz 190 W201 (Deutschland), 1982
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Ford Sierra (Deutschland), 1982
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Audi 100/100 Avant C3 (Deutschland), 1982 – [TOP] (gewann als cW-Weltmeister im Sturm die Gunst der Kunden)
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Subaru E10 Libero 4WD (Japan), 1983
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Plymouth Voyager (USA), 1984
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Renault Espace (Frankreich), 1984 – [TOP] (wurde erst im Nachhinein als genialer Van-Pionier gefeiert)
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Lancia/Autobianchi Y10 (Italien), 1985 – [TOP] (bewies als cW-Weltmeister, wie Aerodynamik Kunden fesselt)
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Sinclair C5 (Großbritannien), 1985
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BMW Z1 (Deutschland), 1987
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Italdesign Aztec (Italien), 1988
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Nissan Figaro (Japan), 1989
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Mercedes-Benz S-Klasse W140 (Deutschland), 1991 – [TOP] (zuerst als „Dickschiff“ verschmäht, verkaufte sich global besser als der Vorgänger)
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McLaren F1 (Großbritannien), 1992
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Renault Twingo (Frankreich), 1992
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Coupé Fiat (Italien), 1994
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Ford Scorpio (Deutschland), 1994
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Renault Sport Spider (Frankreich), 1995
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Suzuki Vitara X-90 (Japan), 1995
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GM EV1 (USA), 1996
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Mercedes-Benz A-Klasse (Deutschland), 1997 – [TOP] (trotz anfänglicher Elchtest-Krise ein genialer Erfolg auf den zweiten Blick)
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Toyota Prius (Japan), 1997 – [TOP] (wurde nach holprigem Start zum weltweiten Millionen-Seller)
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Plymouth Prowler (USA), 1997
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Volkswagen New Beetle (Deutschland), 1997
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Audi TT (Deutschland), 1998
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Smart Fortwo (Deutschland), 1998
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BMW Z3 Coupé „Turnschuh“, 1998
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Nissan Cube (Japan), 1998
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Audi A2 (Deutschland), 1999
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Fiat Multipla (Italien), 1999
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Chrysler PT Cruiser (USA), 1999
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Pontiac Aztec (USA), 2001
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BMW 7er E65 (Deutschland), 2001 – [TOP] (das polarisierende „Bangle-Design“ toppte am Ende die Verkaufsauflage des Vorgängers)
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Renault Avantime (Frankreich), 2001
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Morgan Aero 8 (Großbritannien), 2001
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Renault Vel Satis (Frankreich), 2002
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Smart Crossblade (Deutschland), 2002
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Kia Opirus (Korea), 2003
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SsangYong Rodius (Korea), 2004
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Peugeot 1007 (Frankreich), 2004
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Mercedes-Benz R-Klasse (Deutschland), 2005
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Toyota bB bzw. Daihatsu Materia (Japan), 2005
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Nissan Micra C+C (Japan), 2005
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Nissan Qashqai (Japan), 2006
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Mitsubishi Colt CZC Coupé-Cabriolet (Japan), 2006
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Shuanghuan CEO „BMW X5 Kopie“ (China), 2006
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Chevrolet HHR „Heritage High Roof” (USA), 2006
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KTM X-Bow (Österreich), 2008
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Mitsubishi i-MiEV, Peugeot iOn, Citroen C-Zero (Japan, Frankreich), 2009
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Tata Nano (Indien), 2009
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Nissan Juke (Japan), 2010
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VW XL1 (Deutschland), 2011
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Renault Twizy (Frankreich), 2012
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Tesla Cybertruck (USA), 2019
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Hyundai Ionig 6 (Korea), 2022
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Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé (Deutschland), 2026
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Ferrari Luce (Italien), 2026
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Jaguar Type 01 (Großbritannien), 2026
Häufig gestellte Fragen zu 100 Jahren disruptivem Autodesign