Hymer GT-S 2026: Alle Details zur neuen Premium-Baureihe auf Mercedes-Basis

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Die neue Wohnmobil-Baureihe Hymer GT-S markiert den neuen Einstieg in die Premium-Klasse auf Basis des Mercedes Sprinter. Das Modell ist in zwei Längen als GT-S 600 (7,09 m) und GT-S 685 (7,39 m) erhältlich und startet preislich bei 103.900 Euro. Zur Serienausstattung gehören ein 150-PS-Diesel, das 9G-Tronic-Automatikgetriebe sowie moderne Assistenzsysteme. Neben dem GT-S präsentiert Hymer auf der CMT 2026 weitere Highlights wie das Allrad-Modell Grand Canyon S 700 Cross-Trail und das autarkie-optimierte Sondermodell Exsis-t 474 Xperience.
 
SP-X/Stuttgart. Gleich mit drei neuen Modellen ist die Marke Hymer auf der Stuttgarter Freizeitmesse CMT ins neue Jahr gestartet. Während es sich bei dem Camper-Van Grand Canyon S 700 Cross-Trail ebenso wie beim Teilintegrierten Exsis-t 474 Xperience allerdings nur um Sondermodelle handelt, die dem Kunden einige Preisvorteile bringen sollen, präsentieren die Oberschwaben aus Bad Waldsee mit dem Hymer GT-S eine neue Teilintegrierten-Baureihe auf Basis des Mercedes Sprinters. Der Debütant übernimmt die Nachfolge des Tramp S und wird als „neues Einstiegsmodell in die Premium-Klasse“ angepriesen.  
Mit dem Hymer GT-S gibt es eine neue Teilintegrierten-Baureihe auf Basis des Mercedes Sprinters. Foto: Hymer
Mit dem Hymer GT-S gibt es eine neue Teilintegrierten-Baureihe auf Basis des Mercedes Sprinters. Foto: Hymer

110 kW/150 PS und 2,2-Liter-Diesel

Hymer positioniert den GT-S damit zwar über 100.000 Euro unterhalb des ML-T als nächstgünstigstes TI-Modell auf Mercedes-Basis, für einen Tarif im fünfstelligen Bereich reicht aber auch das nicht mehr. Der Hymer GT-S wird mit Frontantrieb, der 110 kW/150 PS starken Ausführung des 2,2-Liter-Diesels, serienmäßiger 9G-Tronic-Automatik und zahlreichen Assistenzsystem ab 103.900 Euro angeboten.

Innen gibt es Einzelbetten im Heck, die große Heckgarage, ein durchgängig ebener Boden, über zwei Meter Stehhöhe, eine Stilwelt mit Holzakzenten und matten Olivtönen sowie ein Boden in Betonoptik. Foto: Hymer
Innen gibt es Einzelbetten im Heck, die große Heckgarage, ein durchgängig ebener Boden, über zwei Meter Stehhöhe, eine Stilwelt mit Holzakzenten und matten Olivtönen sowie ein Boden in Betonoptik. Foto: Hymer

Der Hymer GT-S ist in zwei Varianten erhältlich

Die neue Baureihe ist mit steingrauer Lackierung in zwei Varianten erhältlich: als Basisversion GT-S 600 mit 7,09 Metern Länge in der 3,5-Tonnen-Klasse, und damit auch von Inhabern der Führerscheinklasse B nutzbar, sowie als 30 Zentimeter längerer GT-S 685. Der kann zwar auch noch bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht zugelassen werden, stößt mit einem Leergewicht von deutlich über 3000 kg ohne Extras aber schnell an seine Grenzen. Vor allem wenn mit einem zusätzlichen Hub-Doppelbett gar eine Vierer-Besatzung an Bord gehen soll. Hier ist also eher eine 4,2-Tonnen-Zulassung empfehlenswert – trotz Nachteilen wie Tempolimit (100 km/h), Lkw-Überholverbot und der Vignetten-Problematik in den Alpenländern.

Auch eine Küche ist an Bord. Foto: Hymer
Auch eine Küche ist an Bord. Foto: Hymer

Einzelbetten im Heck und große Heckgarage

Gleich sind in beiden Ausführungen die Einzelbetten im Heck, die große Heckgarage, ein durchgängig ebener Boden, über zwei Meter Stehhöhe, eine Stilwelt mit Holzakzenten und matten Olivtönen sowie ein Boden in Betonoptik. Während die kürzere GT-S-Variante aber über eine L-Sitzgruppe und lediglich ein Kombibad gegenüber des Küchenblocks verfügt, ist im Modell GT-S 685 neben der Face-to-Face-Sitzgruppe noch Platz für ein wagenbreites Raumbad mit eigener Duschkabine, das zwischen Küche und Heckbetten platziert ist.

Die Sitzgruppe bietet viel Platz. Foto: Hymer
Die Sitzgruppe bietet viel Platz. Foto: Hymer

Der Mehrpreis für den Hymer GT-S 685 beträgt zwar lediglich 1.000 Euro, allerdings taugt der Grundpreis von rund 105.000 Euro bestenfalls zur Orientierung. Denn mit zahlreichen möglichen Extras, von denen man viele in der Premium-Klasse kaum missen möchte, steigt der Preis schnell Richtung 140.000 Euro.

Die 685er-Variante misst knapp 7,40 Meter in der Länge. Foto: Hymer
Die 685er-Variante misst knapp 7,40 Meter in der Länge. Foto: Hymer

Hymer GT-S 685

Das ist immer noch günstiger als der Sieben-Meter-Camper-Van Grand Canyon S700 Cross-Trail, der ebenfalls in steingrauer Lackierung ab 149.000 Euro angeboten wird. Er ist allerdings mit Allradantrieb, 190-PS-Diesel und Automatik sowie mit Raptorlack geschütztem Unterbau deutlich besser bestückt und damit auch für Ausflüge abseits befestigter Routen und Campingplätzen gerüstet.

Die Sonderedition Hymer Exsis-T 474 Xperience basiert auf dem Fiat Ducato. Foto: Hymer
Die Sonderedition Hymer Exsis-T 474 Xperience basiert auf dem Fiat Ducato. Foto: Hymer

Sonderedition Hymer Exsis-T 474 Xperience

Die Sonderedition Hymer Exsis-T 474 Xperience basiert auf dem Fiat Ducato und sieht mit schwarzem Fahrerhaus und silbernem Aufbau schick aus. Sie soll mit einer auf gute Autarkie ausgelegten Vollausstattung punkten, die unter anderem ein Mulitmedia-Navi, Warmwasser-Heizung und Solaranlage nebst Lithium-Batterie enthält. Aber auch das funktioniert nicht mehr im fünfstelligen Bereich. Für das 6,59 Meter lange, teilintegrierte Sondermodell werden 110.000 Euro aufgerufen, was dennoch einen Preisvorteil von 11.000 Euro verspricht.

Häufig gestellte Fragen zu den Hymer Neuheiten 2026

Was kostet der neue Hymer GT-S?

Der Hymer GT-S startet als Modell GT-S 600 bei 103.900 Euro. Die längere Variante GT-S 685 ist ab 104.900 Euro erhältlich, wobei der Preis mit Sonderausstattung auf bis zu 140.000 Euro steigen kann.

Kann man den Hymer GT-S mit dem Führerschein Klasse B fahren?

Ja, beide Varianten (GT-S 600 und GT-S 685) können theoretisch in der 3,5-Tonnen-Klasse zugelassen werden. Beim längeren GT-S 685 wird jedoch aufgrund des hohen Leergewichts eine Auflastung auf 4,2 Tonnen empfohlen.

Welche Sondermodelle zeigt Hymer auf der CMT?

Hymer präsentiert das Allrad-Camper-Van-Sondermodell Grand Canyon S 700 Cross-Trail (ab 149.000 Euro) sowie den Exsis-t 474 Xperience auf Fiat-Basis mit einem Preisvorteil von 11.000 Euro.