BMW R 12 G/S: Klassisches Design, moderne Technik

Lesezeite 3 Min. Mit der R 12 G/S greift BMW tief in die Schatzkiste der Motorradgeschichte und kombiniert klassisches Design mit moderner Technik.  

SP-X/München. Die Motorradsparte von BMW baut ihr Heritage-Portfolio um die R 12 G/S aus, die optisch einen eindeutigen Bezug auf die Anfang der 1980er-Jahre eingeführte Ur-GS nimmt. Statt auf üppige Verkleidungen und aggressives Sickenspiel setzt das neue Modell auf ein rundes und freundliches Design ohne Firlefanz.

BMW R 12 G/S: Trotz klassischer Optik handelt es sich technisch um ein modernes Motorrad. Foto: BMW
BMW R 12 G/S: Trotz klassischer Optik handelt es sich technisch um ein modernes Motorrad. Foto: BMW

Farbvarianten

Wie bei der Ur-GS gibt es eine weiße Lackierung mit verschiedenen Blautönen und einer roten Sitzbank, die allerdings Aufpreis kostet. Alternativ wird es die GS in einer Basisvariante in Schwarz sowie in der Version Aragonit in Sandfarbenmatt mit roten und schwarzen Akzenten geben.  

Die Motorradsparte von BMW baut ihr Heritage-Portfolio um die R 12 G/S aus. Foto: BMW
Die Motorradsparte von BMW baut ihr Heritage-Portfolio um die R 12 G/S aus. Foto: BMW

Klassische Optik und moderne Technik

Trotz klassischer Optik handelt es sich technisch um ein modernes Motorrad. Tragendes Element ist der einteilige Gitterrohr-Brückenrahmen, der auch anderen Modellen der R-12-Familie als Rückgrat dient. Daran angeschraubt ist ein aus Stahlrohren gefertigter Heckrahmen. Vorne steht die GS auf einem 21 Zoll großen Speichenrad, während das hintere im Format 17 oder 18 Zoll angeboten wird. Die Radführung vorn erfolgt über eine USD-Gabel mit 21 Zentimeter Federweg. Bei der Hinterhand setzt BMW auf seine Paralever-Schwinge mit einstellbarem Federbein mit 20 Zentimeter Federweg. Die Doppelbremse vorne kommt auf 31 Zentimeter, die hintere Einzelscheibe auf 27 Zentimeter Durchmesser. Schräglagen-sensibles ABS ist serienmäßig.

Statt auf üppige Verkleidungen und aggressives Sickenspiel setzt die neue BMW R 12 G/S auf ein rundes und freundliches Design ohne Firlefanz. Foto: BMW
Statt auf üppige Verkleidungen und aggressives Sickenspiel setzt die neue BMW R 12 G/S auf ein rundes und freundliches Design ohne Firlefanz. Foto: BMW

In 4,1 Sekunden aus dem Stand Tempo 100

Antrieb ist der luft-/ölgekühlte Boxer mit 1.170 Kubikzentimeter Hubraum. BMW verspricht ein fülligen Drehmomentverlauf. Maximal stehen 80 kW/109 PS und 115 Nm zur Verfügung. Die einflutige Abgasanlage soll klassischen Boxersound produzieren. Per Sechsgangschaltung und Kardan geht die Kraft ans Hinterrad. Die fahrfertig 229 Kilogramm schwere R 12 G/S soll in 4,1 Sekunden aus dem Stand Tempo 100 erreichen, die Höchstgeschwindigkeit wird mit über 200 km/h angegeben. Der Verbrauch liegt bei 5,1 Litern.

BMW R 12 G/S: Wie bei der Ur-GS gibt es eine weiße Lackierung mit verschiedenen Blautönen und einer roten Sitzbank, die allerdings Aufpreis kostet. Foto: BMW
BMW R 12 G/S: Wie bei der Ur-GS gibt es eine weiße Lackierung mit verschiedenen Blautönen und einer roten Sitzbank, die allerdings Aufpreis kostet. Foto: BMW

Technische Ausstattung der BMW R 12 G/S 

Die technische Ausstattung umfasst LED-Leuchten rundum, Keyless-Ride, USB-Ladebuchse, Motor-Schleppmoment-Regelung, Traktionskontrolle DTC und die Fahrmodi Rain, Road und Enduro. Gegen Aufpreis bietet BMW ein digitales Cockpit mit Konnektivätstechnik. Ebenfalls gegen Aufpreis sind Kurvenlicht, Heizgriffe, Tempomat, Hill Start Control, Schaltassistent Pro, Intelligenter Notruf sowie viele für Fernreisende interessante Accessoires wie Gepäcklösungen, schützende Anbauteile oder Zusatzscheinwerfer erhältlich. Zur Jahresmitte ist Marktstart für die R 12 G/S in Deutschland. Die Preise starten bei rund 17.000 Euro.

Dieser Beitrag stammt von Mario Hommen, Redakteur für das Redaktionsbüro SPS Spotpress Services GmbH.

BMW R 12 G/S: Maximal stehen 80 kW/109 PS und 115 Nm zur Verfügung. Foto: BMW
BMW R 12 G/S: Maximal stehen 80 kW/109 PS und 115 Nm zur Verfügung. Foto: BMW