Nissan Sakura mit Ao-Solar-Extender – Sonne tanken statt laden

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Mit dem flexiblen „Ao-Solar-Extender“ erhält der Nissan Sakura ein ausziehbares Solardach, das jährlich bis zu 3.000 Kilometer Fahrstrom liefert. Das Elektroauto bleibt so auch bei Stromausfall mobil – völlig unabhängig vom Netz.

Sonnenenergie auf Japanisch: Der neue Sakura denkt elektrisch weiter

Der beliebte japanische Kleinstromer Nissan Sakura bekommt ein technisches Upgrade, das ihn zu einem echten Pionier der Solar-Mobilität macht.
Mit dem „Ao-Solar-Extender“, einem neu entwickelten flexiblen Solardach, soll der kompakte Stromer künftig bis zu 3.000 Kilometer pro Jahr allein durch Sonnenenergie fahren können – völlig ohne Steckdose.

Auch während der Fahrt kann der Sakura mit bis zu 300 Watt Strom tanken. Foto: Nissan
Auch während der Fahrt kann der Sakura mit bis zu 300 Watt Strom tanken. Foto: Nissan

Solarstrom aus der Dachbox

Das System besteht aus einer aerodynamischen Dachbox, deren Oberfläche vollständig mit Solarzellen bestückt ist.
Während der Fahrt und im Stand lädt das Dachmodul die Traktionsbatterie des Sakura automatisch.

  • Leistung im Fahrbetrieb: bis zu 300 Watt

  • Leistung mit ausgezogenem Zusatzmodul: bis zu 500 Watt

  • Leistung bei Bewölkung: etwa 80 Watt

Die Besonderheit: Im Stillstand lässt sich ein zweites ausziehbares Solarmodul aktivieren, das sich über die Fläche des Vorderwagens erstreckt – ohne zusätzlichen Platzbedarf beim Parken.

Das ausziehbare Zusatzmodul kann nur bei einem stehenden Fahrzeug genutzt werden. Selbst mit vergrößerter Solarfläche beansprucht der Sakura keine zusätzliche Parkfläche. Foto: Nissan
Das ausziehbare Zusatzmodul kann nur bei einem stehenden Fahrzeug genutzt werden. Selbst mit vergrößerter Solarfläche beansprucht der Sakura keine zusätzliche Parkfläche. Foto: Nissan

Sonnenenergie statt Steckdose

Das System liefert genug Energie, um typische Kurzstreckenfahrer fast vollständig netzunabhängig zu machen.
Selbst bei einem Stromausfall kann der Sakura weiterfahren – ein deutlicher Vorteil gegenüber klassischen Elektroautos.

Zusätzlich bietet das Dach einen natürlichen Sonnenschutz: Es reduziert das Aufheizen des Innenraums, was wiederum den Energieverbrauch der Klimaanlage senkt.

Im Innenraum sorgt das ausziehbare Solardach für eine Teilverschattung, was für weniger Hitzestau sorgen dürfte. Foto: Nissan
Im Innenraum sorgt das ausziehbare Solardach für eine Teilverschattung, was für weniger Hitzestau sorgen dürfte. Foto: Nissan

Nachhaltig, unabhängig und alltagstauglich

Mit dem Ao-Solar-Extender geht Nissan einen Schritt weiter in Richtung autarke Elektromobilität.
Ob für Stadtpendler oder Bewohner ländlicher Regionen – das Konzept zeigt, wie Solarenergie und E-Mobilität künftig Hand in Hand gehen können.

Ein Marktstart ist bereits geplant, ein konkreter Termin steht allerdings noch aus.

Fazit: Der Nissan Sakura tankt Sonne – und Zukunft

Der Nissan Sakura ist mehr als nur ein kompaktes E-Auto – er wird zum rollenden Solarkraftwerk.
Mit dem neuen Solardach bleibt er auch dann mobil, wenn andere laden müssen. Ein echter Schritt in Richtung energieautarker Mobilität.

Häufige Fragen zum Nissan Sakura mit Ao-Solar-Extender

Wie funktioniert das Solardach im Nissan Sakura?

Das „Ao-Solar-Extender“-System besteht aus flexiblen Solarmodulen auf dem Dach. Es lädt die Batterie während der Fahrt oder im Stand und liefert bis zu 500 Watt Leistung.

Wie viel Reichweite bringt das Solardach?

Laut Nissan kann das Dachmodul jährlich bis zu 3.000 Kilometer Fahrstrom erzeugen – ausreichend für viele Kurzstreckenfahrer.

Wann kommt der Nissan Sakura mit Solardach auf den Markt?

Eine Markteinführung in Japan ist vorgesehen, ein genauer Termin wurde jedoch noch nicht genannt.

Kann der Nissan Sakura bei Stromausfall weiterfahren?

Ja, das Solardach sorgt für Energieversorgung auch bei Netzausfall – ideal für Regionen mit instabiler Strominfrastruktur.